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Sind Asperger auch Menschen mit Rechten, sicher nur nicht überall....


Es ist fast wie in Grimms Märchen......

Es war einmal vor vielen Jahren ........Seit kurzem ist unser Sohn volljährig. Alles begann ca. 2009, wir wohnen im schönen Baden-Württemberg, genauer gesagt im Landkreis Tübingen.

Unser Sohn wollte nur noch ungern in die Schule, eine Sportbefreiung hatte er schon, hatte keinen Kontakt zu seinen Schulkameraden, Geburtstagspartys, Familienfeiern, nein danke. Er ist ein Einsiedler, aber am PC bei World of Warcraft oder League of Legends, was andere in seinem Alter auch spielen, da lebt er der zurückgezogene Einsiedler auf, kein Blickkontakt im Chat und schon kann er sich unterhalten und lachen, nein er unterhält sich nicht in deutsch, sondern auf englisch, den er spielt hauptsächlich auf den englisch sprachigen Servern.

Irgendwann machte die Schule wegen den Fehlzeiten nicht mehr mit, so gings nicht mehr weiter, aber in die Schule prügeln bringt wohl nichts, also suchten wir beim Jugendamt Hilfe.Da riet man uns zu einem Kinderpsychologen( müsste Ende 2010 gewesen sein), Diagnose, Pupertär, zu viel am PC, Behandlung durch einen Therapeuten. Jugendamt vermittelte uns zum Psychoanalythischen Verein, wo unser Sohn ein- bis zweimal die Woche hinging. Die Therapeutin spielte Monopoly und Risiko zum Annähern mit ihm. Er spielte in der 2ten u. auch in der 3ten Therapie Monopoly oder Risiko, ich red von Therapie nicht Stunden.( Therapie ca. halbes Jahr) Alles wurde vom Jugendamt genehmigt und vom Steuerzahler bezahlt. Nutzen war nicht ersichtlich, zwischendurch war er am 2.03.2011 in der Kinderpsychatrie für eine Einschätzung der Klinik, dort wurde ein seelisches-soziales Defizit festgestellt, beste Lösung, stationär, er könne dort an den Schulersatzstunden teilnehmen (Hauptschule, aber leider keine Realschule)Nach Absprache mit dem Hausarzt, der dies nicht für sinnvoll hielt und selbst wir wollten dies unserem Sohn nicht antun, womit wir auch später richtig lagen. Es gab mal wieder das Gespräch beim Jugendamt und es ging beim Psychoanalythischen Verein weiter.( Nach dem Attest hätte das Jugendamt die Pflicht gehabt auf Aufklärung nach §13-15 SGBI, z.B. es gibt verschiedene beratende Stellen wie LVA, Arbeitamt, Lebenshilfe etc.Sowie die Hinweispflicht auf den Antrag §35aSGBVIII/ §27SGBVIII.)

 Da unser Sohn natürlich keine Lust auf Kinderpsychatrie hatte, funktionierte das mit der Schule relativ gut im ersten Halbjahr, aber man merkte morgens schon sein Unwohlsein bei der hinfahrt, im 2ten Halbjahr wurde es Woche für Woche schlimmer und er fehlte wieder immer öfter in der Schule, im Schnitt ging er 2 Tage pro Woche zur Schule. Ab mitte Mai war er kaum noch da, die Sommerferien waren auch Abzusehen, aber Versetzungsgefährdet war er nicht. Wir suchten nach einem Facharzt und fanden nach vielen Telefonaten eine Ärztin. Beim ersten Besuch war klar ,das er einige Tests und Gespräche führen musste. Aber das komische war , er brauchte wohl zehn Minuten bis er was zur Ärztin sagte,das hat er beim oben genannten Verein nie gemacht, denn da sprach er nie. Als die Tests vorrüber waren und es mehrere Gespräche mit ihm gab, kam die Diagnose :DD: Asperger-Persönlichkeit F84.5 mit einer sozialen Phobie ICD 10 F40.1 Das 3 seitige Attest beschreibt die Phobie, also Ängste usw. Man fand auch schnell eine Therapeutin,  Ich sag nur, für mich ist diese Frau "Wonderwoman"

( hier war das 2te mal, das das Jugendamt wie oben beschrieben,handeln hätte müssen.)

Die Ärztin arbeitete ein Schreiben für die Schule aus,wie unser Sohn seinen Realschulabschluss machen könnte, laut Inklusion und Nachteilsausgleich gibts dies normal auf den Schulen. Es wurde ein Treffen vereinbart, dabei wir Eltern, einer von der Jugenhilfe, seine Klassenlehrerin und die Schulleiterin, Jugendhilfe brachte ganze 2 Sätze raus, Lehrerin wollte es mit Pascal durchziehen, da sie ihn lange Jahre kannte und wusste das er so einen recht guten Realschulabschluss schaffen könnte. Aber dann kam der Drache von Schulleiterin, das gibt es nicht, das hat man noch nie gemacht etc...Ehrlich gesagt wenn sie ein Mann gewesen wäre, hätte ich ihr wahrscheinlich den Kopf abgeriessen, denn beleidigend muss man hier nicht werden. Dies war das AUS für unseren Sohn.

Also haben wir uns an das Schulamt gewandt, die uns versicherten, das Pascal die von der Ärztin beschriebene Möglichkeit, dort hätte machen können. Man versuchte Alternativen zu schaffen, aber wie ists in der zehnten Klasse, kaum in der Schule und 3 Wochen später beginnen schon die ersten Prüfungen, Alternative die 2jährige Berufsschule, aber soweit ist unser Sohn, samt super verlaufender Therapie noch nicht, dort sind auch über 30 Schüler in der Klasse und noch mehr Schüler in den Pausen. Die Wochen verstrichen und nichts geschah. Doch beim Jugendamt, es gab eine neue Sachbearbeiterin, so gab es ein Gespräch Anfang November 2013.

Wonderwoman(Therapeutin),wir Eltern, Sohn, Jugendamtmitarbeiter,man stellte sich vor,redete über dies und das, ne dreiviertel Stunde ist schnell vorbei. Die Therapeutin fragte die Neue, wie es eigentlich mit der Schulbildung weiter gehen soll, ist der Hammer was die geantwortet hat, Wenn er in die Schule geht ists ok,wenn nicht auch, so hats meine Kollegin weitergegeben. Er möchte seinen Realschulabschluss aber machen, meinte die Therapeutin. Sie müsste dies in der Gruppe besprechen war die Antwort.( hier ist das dritte mal wo ein Jugendamtmitarbeiter, seine Pflicht verletzt, obwohl es heißt ,neue Besen kehren besser)

Es wurde Weihnachten, es wurde, wegen Urlaub,Krankheit etc.,keine Lust, Ja dann wurde es Mai, und es gab erneut ein Treffen, diemal bei der Therapeutin, was die gute Frau vom Jugendamt nicht wusste, die Therapeutin und unser Sohn haben vereinbart, das er 2 Prüfungsreferate schreiben soll. Eins wo vorgeschrieben war und das 2te freie Auswahl. Die gute Frau fiel fast vom Hocker, die Referate waren erstklassig,sie meinte in dieser Art werden Referate in der >Fachhochschulreife getättigt. Unser Sohn zeigte seinen Willen und das er es kann. Man könnte doch den Abschluss mit der Flexschule (Lernfernhilfeinstitut für den externen Realschulabschluss) befürworten, sind wir als Ärztin und Therapeutin der Meinung. (hier ist das vierte mal wo ein Jugendamtmitarbeiter, seine Pflicht verletzt

So schnell war das Jugendamt noch nie, 2 Tage später lag die (Formlose, zudem ohne Rechtsbelehrung), Ablehnung im Briefkasten. Nun ist Ende Banane, Jugendamt hin oder her, die haben auch Pflichten. Mehrere Schreiben gingen hin und her, man hatte fast wieder die Sommerferien vor der Tür und unser Sohn über ein Jahr von der Schule weg. Da kam dann Ende Juli ein Schreiben, das sie die KVJS ins Boot ziehen will. Wochen vergingen, nichts geschah, ich rief der KVJS an, echt schockierend die Antwort, es wurde weder ein Antrag, noch die Akte übersendet. Also rief ich das Jugendamt wieder an, diesmal war Jugendamtbereichsleiter dran, der meinte, ich soll mich ans Schulamt wenden, ich bat ihn das selbst einmal zu machen, ich hab das mehrfach hinter mir,das geht ihn nichts an, ich soll zum Schulamt gehen, die sind in der Pflicht, wobei er irgendwie Recht hat oder auch nicht. Da wir hier in Baden-Württemberg sind und ein konfuses Schulgesetz haben, den § 72 Schulgesetzt, das mit der Menschenrechtscharta Art. 24 keinen Einklang findet, sowie das Urteil

Einige wichtige Grundsätze der Hilfe zur Schulbildung für Schüler mit Autismus finden sich im Urteil des SG Karlsruhe 26.07.2012, Az. S 1 SO 580/12

Die Leistungspflicht des Sozialhilfeträgers im Rahmen der Hilfe zu einer angemessenen Schulbildung ist außerhalb des Kernbereichs der pädagogischen Arbeit der Schule nicht ausgeschlossen

Sie besteht für zumindest unterstützende pädagogische Maßnahmen regelmäßig auch dann, solange und soweit die Schule eine entsprechende Hilfe nicht gewährt oder darauf verweist, sie nicht erbringen zu können, mithin der Eingliederungsbedarf des behinderten Menschen tatsächlich nicht durch die Schule gedeckt wird. Ob die Schule dazu verpflichtet ist, ist unerheblich.

Hilfeleistungen zu einer angemessenen Schulbildung sind auch während Ferienzeiten nicht ausgeschlossen.

Sofern keine andere Art der Schülerbeförderung in Betracht kommt, hat der Hilfeträger den Bedarf des behinderten Menschen ggf. durch Übernahme der für die täglichen Fahrten zur und von der Schule anfallenden Kosten für eine individuelle Beförderung mit einem PKW oder einem Taxi zu decken.

Also schrieb ich mal wieder einen Brief an das Jugendamt, mit der Bitte eines Rechtsfähigen Bescheides, prompt kam die Antwort, wir hätten noch keinen Antrag nach § 35a SGBVIII gestellt, eigentlich sollte dieses Thema seit Mai geklärt sein, in einem Gespräch der Jungenamtmitarbeiterin, der Ärztin, sowie der Autismusbeauftragten des Schulamtes. Also rief ich ein weiteres Mal dort an und verlangte den Antrag, anscheinend ein Fremdwort im Jugendamt, ich wurde 7 mal weitergeleitet, bis ich  zu meinem Bogen kam. Bogen u. Merkblatt kam, nur der Familienbogen sowie der Angstbogen fehlten. Wieder musste ich dort anrufen, diesmal hatte ich die Durchwahl und alles ging fix. Als die restlichen 2 Bögen eintraffen, musste ich lachen, Telefon in die Hand, Durchwahl, kurze Beschreibung, der Bogen hätte vor Jahren ausgefüllt gehört. Dieser Meinung war auch die Sachbearbeiterin und sendete mir zusätzlich den Antrag § 27 SGBVIII zu. Beide Formulare wurden verschickt und der Erhalt wurde bestättigt. Wieder vergingen Wochen, es wurde September, Oktober ich rufte wieder den Jugendamtbereichsleiter  an,und fragte nach den Anträgen, da das Jugendamt eine gesetzliche Bearbeitungsfrist von 14 Tagen hat, in der Zeit hat es das Recht auf eine 2te Fachärztliche Stellungnahme oder muss den Antrag an die zuständige Behörde weiterleiten. Der Antrag wurde ein Tag nach der Volljährigkeit unseres Sohnes abgelehnt und an das Sozialamt weitergeleitet. Der Antrag wurde schlichtweg vom Jugendamt vergessen, ob Absicht dahinter steckt lässt sich nicht beweisen. Ein erneuter Widerspruch wurde dem Jugendamt zugesandt, Da eine Fristverletztung vorliegt dürfte eigentlich der Antrag nicht weitergeleitet werden ........ aber wir lassen uns mal überraschen wie das weiter geht........

 

Ein Jugendamt darf Fristen verletzen, ein Bürger zahlt Mahngebühren

Ein Jugendamt verletzt das Grundgesetz sowie Menschenrechte, der Bürger würde bestraft werden.

 Es ist wie bei einem Verkehrunfall, mit Verletzten und Fahrerflucht, im Verkehrsrecht nennt sich das , unterlassene Hilfeleistung und unerlaubtes entfernen vom Unfallort, aber beides ist strafbar...

 Es nennt sich Eingliederungshilfe, aber wo ist die Hilfe!

In der Eingliederungshilfe sollen die Eltern teilhaben, aber nicht zu 95% alles selbst erledigen.

 

Ja Leute das ist Deutschland!

 

 

 

 

 

 

26.10.14 07:29

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